Ablauf einer homöopatischen Behandlung

Ablauf einer Behandlung

Erstanamnese
Das erste Gespräch einer homöopathischen Behandlung dauert ca. zwei Stunden, in denen der Patient/die Patientin die vorhandenen Beschwerden darlegt. In dieser Zeit wird erfasst welche Charakteristika die Erkrankung bei genau diesem Menschen zeigt. Außerdem wird die Krankengeschichte der Familie des Patienten/der Patientin erfasst. Dieses Gespräch ist einmalig und steht am Beginn der homöopathischen Behandlung.

Repertorisation
Daraufhin werden die Symptome in ihrer Gesamtheit studiert und mit den Arzneimittelbildern der homöopathischen Arzneien verglichen. Das den Symptomen des Patienten/der Patientin ähnlichste Arzneimittel wird verordnet. Der Patient/die Patientin bekommt die Informationen zur Einnahme zugesandt.

Follow up
In einem Telefonat nach ca. 5 Wochen (bei einer konstitutionellen Behandlung) kann die Mittelwirkung überprüft und die weitere Vorgehensweise festgelegt werden. Sollten in dieser Zeit behandlungsbedürftige, akute Erkrankungen auftreten, kann meist telefonisch ein Akutmittel gefunden werden oder es findet ein Folgetermin in der Praxis bzw. ein Hausbesuch statt.

Die Dauer der Behandlung
Ist so individuell unterschiedlich wie die Menschen. In der Erstanamnese wird der zu erwartende Zeitraum besprochen. Bei jeder neuen Erkrankung kann der Patient/die Patientin wieder einen Termin vereinbaren und weiter behandelt werden oder sich telefonisch beraten lassen welches Mittel nun passend ist.

Akute Behandlung ohne vorherige Erstanamnese
Die Behandlung akuter Erkrankungen z.B. ausgelöst durch jahreszeitliche Veränderung (grippale Infekte, Fieber…), Umschwünge in der seelischen Verfassung (neue berufliche Voraussetzungen, Änderung der privaten Rahmenbedingungen…), oder gerade auch Krankheiten von Kindern bieten sich besonders an homöopathisch behandelt zu werden. Homöopathische Arzneimittel zeichnen sich in diesen akuten Krankheitsfällen durch eine besonders schnelle Wirksamkeit aus. Akute Behandlungen sind dabei in der Homöopathie in dringenden Fällen auch ohne Erstanamnese möglich. (Siehe auch meine tägliche Telefonsprechstunde) Wird eine Behandlung fortgesetzt erfolgt die Erstanamnese zu einem späteren Zeitpunkt.